Projekt

Der Wert entsteht durch denselben Maßstab für alle

Der Datencheck begann mit einer konkreten Frage zur öffentlichen Einordnung der Linken. Die inzwischen vorliegenden Vergleichsdaten erlauben einen weitergehenden Anspruch: Jede untersuchte Partei wird nach denselben Regeln, Kennzahlen und Quellen behandelt.

Transparenz

Unabhängig entstanden

Initiator, Autor und verantwortlicher Entwickler: Tobias Kasimir. Die bisherige Arbeit wurde zusätzlich durch private finanzielle Unterstützung von Tom Siedenberg ermöglicht.

Keine der verglichenen Parteien und kein Unternehmen war an Entstehung, Finanzierung oder inhaltlicher Steuerung beteiligt. Es bestehen keine redaktionellen Vetorechte Dritter.

Weiterentwicklung

Von der Ausgangsfrage zum vollständigen Parteienvergleich

Eine gute Methode muss sich auch dann verändern, wenn neue Daten eine frühere Darstellung relativieren.

01

Ausgangsfrage

Welche materiellen und sozialen Wirkungen stehen hinter der öffentlichen Wahrnehmung einzelner Parteien?

02

Erste Befunde

ZEW- und Destatis-Daten zeigten starke Unterschiede bei Verteilung, Armutsrisiko und Beispielhaushalten.

03

Kritischer Einwand

Ein fairer Vergleich verlangt, dass nicht nur eine Partei ausführlich betrachtet wird.

04

Konsequenz

Alle sieben Parteien werden nun über zehn Einkommensgruppen und dieselben zusätzlichen Kennzahlen verglichen.

05

Korrekturfähigkeit

Der frühere Fokus „neun von zehn Gruppen im Plus“ wird präzisiert, weil andere Programme sogar zehn positive Gruppenwerte aufweisen.

06

Kein Endurteil

Die Website vergibt bewusst keinen Gesamtscore. Die Gewichtung der einzelnen Wirkungen bleibt beim Leser.

Wissenschaftliches Verhalten

Ein Gegenbefund ist kein Problem. Er ist Qualitätskontrolle.

Wenn neue Daten einer bisherigen These widersprechen oder sie präzisieren, wird die Darstellung angepasst. Genau dadurch gewinnt der gesamte Datencheck an Glaubwürdigkeit.

schwache Methode„Wir suchen Belege für unsere Ausgangsthese.“
starke Methode„Wir definieren den Maßstab vorab und akzeptieren das Ergebnis – auch wenn es unserer Ausgangsthese widerspricht.“

Schutz vor Vereinnahmung

Was die Glaubwürdigkeit zerstören würde

Die Risiken gelten unabhängig davon, welche Partei von einem Ergebnis profitiert.

01

Parteispezifische Maßstäbe

Eine Partei mit anderen Kriterien zu messen als die übrigen würde den Vergleich unbrauchbar machen.

02

Cherry-Picking

Nur günstige Einkommensgruppen oder Kennzahlen zu zeigen wäre methodisch unzulässig.

03

Gesamtscore ohne Wertedebatte

Ein scheinbar objektiver Punktwert würde politische Gewichtungen verstecken.

04

Parteisteuerung

Keine Partei darf Auswahl, Interpretation oder Veröffentlichung kontrollieren.

05

Reaktion auf Druck

Beifall, Beschimpfungen oder Drohungen sind keine Evidenz und dürfen Datenauswahl oder Darstellung nicht verändern.

06

Überdehnung

Direkte ZEW-Wirkungen dürfen nicht als vollständige Prognose von Wachstum, Beschäftigung oder gesellschaftlicher Entwicklung ausgegeben werden.